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Dhara

Güsse die meist mit medizinierten Ölen durchgeführt werden, sowohl lokal (zum Beispiel auf dem Kopf - siehe zum Beispiel Shirodhara oder Thakradhara) oder auch als Ganzkörperbehandlung duchgeführt werden können

  

Dharshanas

Die sechs vedischen Philosophiesysteme - oder wörtlich Anschauungen (abgeleitet von der Wurzel drsh, was soviel bedeutet wie: gesehen werden).

Die sechs Darshanas sind: Shankya+Yoga, Mimamasa+Vedanta, Vaishashika+Nyaya

 

Dhatus

Konzept der sieben Körpergewebe (Rasa=Plasma ; Rakta=Blut ; Mamasa=Muskel ; Meda=Fett ; Asthi=Knochen ; Majja=Nerven ; Shukra=Fortpflanzungsgewebe) des menschlichen Körpers, die sich in einer festgelegten Reihenfolge bilden

 

Dhatumala

Abfallrodukte bzw. Ausscheidungsprodukte der Körpergewebe (siehe auch "Malas"). Schweiß ist beispielweise ein Dhatumala von Fettgewebe (Mamsa-Dhatu), Haare und Nägel sind Dhatumala von Knochengewebe (Asthi-Dhatu)

 

Dinacarya

empfohlende Verhaltensregeln - in Bezug auf die Jahreszeiten

 

Drava

=flüssig, wässrig

 

Dravyaguna

Lehre von den medizinisch wirksamen Substanzen - zusammengestzt aus den beiden Sanskrit Begriffen "Dravya"="Substanz" und "Guna"="Eigenschaften". Ayurveda geht davon aus, dass sich jede Substanz aus einem bestimmten Verhältniss der fünf Elemente (pancamahabuthas) zusammensetzt. Zudem verfügt jede Substanz über ganz charakteristische Eigenschaften (guna), sowie spezifische Wirkungen (karma). 

Ayurvedische Heilmittel werden weiterhin eingeteilt: in ihren Geschmack (rasa), in ihre spezielle Wirkung nach der Verdauung (vipaka), in Ihre Potenz bzw. Wirksamkeit (virya) und die spezielle Wirkungsweise (prabhava). 

 

Duhkha

= Leiden

 

Dushya

Gewebe oder Organsysteme, die durch eingedrungende Doshas beeinträchtigt bzw. geschwächt worden sind

 

Gandusha

Spülung des Mundraumes zumeist mit speziellen ayurvedisch aufbereiteten Kräuterölen. Wird im Ayurveda zum Beispiel angewendet bei Stomatitis (Zahnfleischentzündung), jedoch auch in der allgemeinen Gesundheitsprophylaxe eingesetzt. Ein klassisches Ayurveda Öl für die Mundspülung ist zum Beispiel Jathyadi Thailam.

 

Gati

die Qualität des Pulses

 

Ghritam

geklärte Butter - die durch langsames Erhitzen von Butter hergestellt wird. Hierbei verdampfen die Wasseranteile, zudem werden die Eiweißanteile der Butter abgschöpft und anschließend filtriert.

Die gewonne Butter ist in warmen Zustand durchsichtig und wird im Ayurveda u.a. für die Ernährung verwendet (z.B. wie ein normales Pflanzenöl eingesetzt). Ghee wird vor allem für eine Anti-Vata und Anti-Pitta Diät empfohlen.

Ghee wird im Ayurveda in bestimmten Fällen auch äußerlich angewendet.

Es gibt zudem mediziniertes Ghee in dem Abkochungen verschiedener Heilpflanzen zugefügt werden (sog. Ghritams).

 

Grahani

Oberbegriff für verschiedene Verdauungsstörungen

 

Grishma

die heiße Zeit des Sommers

 

Gulphau

= Fußknöchel

 

Guru

=schwer, hat unter anderem Brimhana-Funktion - also die Dhatus aufbauende Qualitäten (gehört zu den 10 Eigenschaftspaaren die bereits von Sushruta beschrieben worden sind)

 

Gutika

gepresste Kräuter in Tablettenform

 

Hicca

= Schluckauf

 

Hima

die Zeit des Herbses - weitere Bedeutung: kalt

 

Hridaya

das Herz

 

Hridaya Vasti

lokale Ölanwendung über dem Herzen

 

Indrya

die Sinnesorgane

 
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